Christian Aussem. 
Eine deutsche & dolce Vita. Was braucht ein Creative Director Copy?
Richtig, eine Geschichte.
 Im November 1974 in der Millionenmetropole Lima geboren. Einen Monat später, ohne dass man mich groß gefragt hätte, nach Deutschland ins ruhigere, katholische Münsterland exportiert. Hier wuchs ich mit einer Mutter- und Vatersprache auf. Sehr gut, denn das hilft mir nun in spanisch-sprechenden Gegenden der Welt, keine Cola zu bestellen. Um aber auch nicht dauernd daran zu denken, gab es eine knallharte und religiöse Erziehung. Angefangen in der katholischen Grundschule, an der ich nicht nur das Alphabet, sondern auch meine ersten MINI Sätze schreiben lernte. Danach auf zum Privatgymnasium der Mariannhiller Missionare, an der ich dann die erlernten Buchstaben-Kombinationen als Werbebotschaften verpackt vorwiegend und erfolgreich an Mädels im Mini platzierte. Ab Juli 1993 Optimierung meines Headline-Denkens bei der deutschen Marine als Offiziersanwärter. Im Rahmen dieser "Man of the Men" Laufbahn gab es aber auch Longcopy. Und zwar im akademischen Stil auf der Universität der Bundeswehr München. Schwerpunkte: Personalwesen und Organisationspsychologie, denn jedes Wort hat eine Bedeutung. Vor allem, wenn Mitarbeiter es anders verstehen wollen. Dann keine Lust mehr auf "Links, zwo, Drei, vier" und absolvierte als ziviler Leutnant zur See noch ein einjähriges Medienmanagement-Studium in der nördlichsten Stadt Deutschlands. Auch wenn das Flensburger Bier nicht schlecht ist, vermisste ich die Biergärten und der Ausblick auf die Zugspitze. Daher zog es mich nach München. Die Stadt, in der Freude am Fahren mit drei Buchstaben abgekürzt wird und aus der Jahre später in einer stundenlangen Live-Schaltung des ZDF Männer zu sehen sein sollten, wie sie einen heiligen Gral aus der Champions League in die gelobte Landeshauptstadt bringen. 2015 wechselte ich in den Norden, um die Marke Opel aus Rüssels-Heim aus dem Schlaf zu holen. Maria Himmelfahrt 2000 Einstieg in die Welt der Medien: zuerst in die PR- und dann nicht mehr so jungfräulich in die Werbebranche. Schneller Aufstieg vom Texter zum Creative Director Copy. Und zum ersten Mal in meinem fast christlichen Leben rannte ich in dieser Zeit Götzen hinterher. Allen voran in Metall gegossene Löwen. Im Jahre 2012 war es dann soweit: Für den Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe bff konnte ich zwei von ihnen in meinen Händen halten. Weiteres, aber andersförmiges Metall gab es Jahre zuvor für die Einreichungen "MINI is loading" oder "Look at me, too.". Worauf ich auch gerne zurück schaue? Auf Cortal Consors, der ersten Online Bank, der wir eine eigene Sitzgelegenheit bauten. Und als leidenschaftlicher Motorsport-Fan auf BMW Motorsport, die 2012 in der DTM selbst eine Bank waren. Doch nicht nur klassische Pferdestärken scheinen mir zu liegen, sondern auch andere Zugmaschinen: wie der starke Stier bei PREFA. Ansonsten: Gibt es noch nicht als Hörbuch beim Marktführer Audible, aber trotzdem schon zum Kaufen: meine beiden eigenen geistigen Werke. Sie wollen an meiner Geschichte weiterschreiben, dann melden Sie sich hier.